FAQs – häufige Fragen und Antworten

Hallo und herzlich willkommen!
Ihr möchtet den Gemeinschaftsgarten nutzen, selber gärtnern und einen Freiraum zusammen mit anderen gestalten? Oder Ihr seid „neu“ in den Nachbarschaftsgärten oder mit dem Projekt bisher wenig vetraut? Die folgenden Fragen & Antworten als FAQs zusammengefasst können Euch hoffentlich erste Eindrücke vermitteln.

F: „Was sind die Nachbarschaftsgärten und was passiert auf der Fläche in Leutzsch?“
A: „Der Nachbarschaftsgärten e.V. ist ein gemeinnütziger Verein. Wir erschaffen in Leutzsch einen Gemeinschaftsgarten. Dies geschieht durch die Mitglieder*innen des Vereins. Wir laden Euch herzlich dazu ein, Teil der Nachbarschaftsgärten zu werden und den Garten gemeinschaftlich zu gestalten, zu bespielen und zu erhalten.


F: „Ich würde gerne beim Gemeinschaftsgarten mitmachen und mich gärtnerisch betätigen. Darf ich dies und wie funktioniert das?“
A: „Um selber aktiv auf der Fläche zu werden (z.B. ein Beet bepflanzen) ist es erforderlich, dass Ihr Mitglied im Nachbarschaftsgärten e.V. werdet. Eine Mitgliedschaft im Verein kostet Euch 40€ pro Jahr. Sendet einfach Eure Interessensbekundung an: ‚info@nachbarschaftsgaerten.de‘ und wir melden uns bei Euch.


F: „Wie ist das mit den Beeten geregelt? Kann ich mein eigenes Beet anlegen oder werden die Beetflächen gemeinschaftlich bewirtet?
A: „Grundsätzlich sind wir ein Gemeinschaftsgarten und schließen eine Parzellierung der Fläche aus. Der gesamte Garten kann von allen genutzt werden. Bisher sind alle angelegten Beete Gemeinschaftsprojekte. D.h. es gibt keine Vorrechte in Bezug auf Gestaltung, Aussaat oder Ernte. Dies geschieht in gegenseitiger Absprache und mit Rücksicht auf andere.Wir wollen künftig aber die Möglichkeit schaffen, eine Beetpatenschaft zu vergeben. Dies bedeutet, dass Ihr ein Beet in begrenztem Umfang alleine bewirtschaften könnt.“


F: „Bin ich als Vereinsmitglied dazu verpflichtet regelmäßig Aufgaben im Garten zu übernehmen?
A: „Die Nachbarschaftsgärten verstehen sich nicht als Dienstleistung, die den Mitglieder*innen gegen ein Entgeld zur Verfügung gestellt wird. Der Garten wächst und gedeiht allein durch die Initiative der teilhabenden Individuen. Dies betrifft sowohl organisatorische Aufgaben als auch die Erhaltung und Pflege des Gartens. Niemand wird zu Aufgaben verpflichtet oder herangezogen. Dagegen entspricht die eigenverantwortliche Pflege und die Teilnahme an gemeinsamen Aktionen und Mitgliedsversammlungen dem Selbstverständnis des Gemeinschaftsgartens – jede/r gemäß seiner Möglichkeiten.“


F: „Wie kann ich mir das Miteinander im Garten vorstellen?“
A: „Der Gemeinschaftsgarten ist gleichermaßen Begegnungsraum und Ort für Rückzug und Erholung. In der Regel kennen sich die Mitglieder*innen untereinander bzw. lernen sich im Laufe der Zeit kennen. Wie in anderen sozialen Zusammenhängen bilden sich kleinere Gruppen, die sich näher stehen und im Garten verabreden, gemeinsam gärtnern, kochen, essen, die Kinder spielen lassen, etc. Die Begegnung mit anderen ist Teil des Gemeinschaftsgartens und ist erwünscht. Wem mal nach Rückzug und Ruhe ist, der findet jedoch meist eine stille Ecke. Zu gemeinsamen Aktionen kommen viele unterschiedliche Mitglieder*innen zusammen und gestalten gemeinsam die Nachbarschaftsgärten.


F: „Ich würde gerne Kartoffeln/Tomaten/xyz pflanzen. Wo kann ich ein neues Beet anlegen?“
A: „Wenn ihr ein neues Beet anlegen oder ein anderes Projekt auf der Fläche umsetzen wollt (Sandkasten, Gewächshaus, etc.) seid ihr als Vereinsmitglied eingeladen dies zu tun. Bitte kommuniziert Eure Vorstellungen vorher und sprecht sie ab. Dafür nutzen wir eine Telegram-Gruppe, ein Online-Pad und das persönliche Gespräch. Es gibt darüber hinaus eine Arbeitsgruppe, die sich mit der Gesamtgestaltung der Fläche beschäftigt. Selbstverständlich könnt ihr daran gern teilnehmen.